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In der Praxis

Von der Akkreditierung bis zur Rampe.

Was CargoLedger tatsächlich durchlaufen hat: eine Akkreditierung, einen europäischen Open-Source-Standard, eine Integration, einen Korridor-Piloten und einen Tag an der Rampe.

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NIWO-e-CMR-Akkreditierung

Der Straßentransport in den Benelux-Ländern stützt sich noch immer auf Papier-CMRs. Ein digitaler Frachtbrief ersetzt das nur, wenn er dieselbe Rechtskraft hat.

Wir haben den e-CMR-Ablauf — Signaturen, Zeitstempel, ein unveränderliches Audit-Protokoll — von Anfang an nach den Akkreditierungsanforderungen der NIWO gebaut, statt Compliance später nachzurüsten.

CargoLedger ist offiziell von der NIWO für den digitalen Frachtbrief in den Benelux-Ländern akkreditiert — Frachtführer können schon heute vollständig papierlos und rechtsgültig fahren.

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Open Logistics Foundation — Open-Source-e-CMR

Elektronische Frachtbriefe gab es schon, aber jeder Anbieter hatte seine eigene Variante. Ohne einen interoperablen Standard endet ein digitaler CMR bei der ersten Partei mit anderer Software — und das Papier kommt wieder zum Vorschein.

CargoLedger trat der Arbeitsgruppe Electronic Transport Documents der Open Logistics Foundation bei, der Non-Profit-Organisation, die aus dem Fraunhofer IML hervorgegangen ist. Mit Dachser und Rhenus als Arbeitsgruppenleitung und Mitgliedern wie DB Schenker, duisport, GS1 Germany, LKW Walter, Transporeon sowie den niederländischen e-CMR-Spezialisten Aventeon und TransFollow hat die Gruppe eine gemeinsame Open-Source-Implementierung gebaut, getestet und validiert.

Das OLF-eCMR wurde auf der transport logistic 2025 als erstes industrietaugliches Open-Source-e-CMR vorgestellt, frei nutzbar für jedes Unternehmen. CargoLedger ist inzwischen auch Projektmitglied des eDeliveryNote, das denselben Ansatz auf den Lieferschein überträgt.

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RESULD & Kenia-Korridor

Der Agrarexport von Kenia in die EU durchläuft Feld, Frachtführer und Zoll — bei jeder Übergabe eigener Papierkram: doppelte CMRs, manuelle Zollformulare, per Kurier verschickte Zustellnachweise.

Als formeller RESULD-Konsortialpartner (9 Partner, von Häfen über Universitäten bis zu Tech-Innovatoren) verknüpft CargoLedger East Africa die Felddaten von eProd Solutions — Parzellen, Qualitätsklassen, verifizierte Landwirtprofile — mit dem digitalen Fahrtdossier, der Zollanmeldung und dem Zustellnachweis.

Bis zu 70 % weniger Backoffice-Zeit auf dem Korridor, mit dem ersten Pilotprojekt, das Avocado-Genossenschaften über den Hafen Rotterdam mit EU-Käufern verbindet, geplant für Q3 2025.

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PEPPOL-/Ionite-Integration

Verlader tauschen Transportausführungsdaten als UBL-Frachtbriefe über das PEPPOL-Netzwerk aus — ein anderer Standard als das UN/CEFACT-e-CMR, das Frachtführer für die Straßenetappe benötigen.

Gemeinsam mit Ionite entwickelt und getestet, erweiterte CargoLedger das PEPPOL-Vier-Ecken-Modell um den Frachtführer als fünfte Partei und wandelt UBL-2.3-Frachtbriefe direkt in ein UN/CEFACT-e-CMR um.

Eine produktive, standardbasierte Brücke zwischen dem PEPPOL-Netzwerk und dem Straßentransport — Transportausführungsdaten fließen direkt durch, ohne manuelle Neueingabe.

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Verlademeister, Rampe & Mehrwegverpackung

Mehrwegverpackungsströme sind schwer nachzuverfolgen, und Leergutscheine sind oft unleserlich, unvollständig oder verloren. In Spitzenzeiten entstehen dadurch Warteschlangen an der Rampe, Fahrer, die auf der Suche nach dem Verlademeister umherlaufen, und eine Flut von Statusanrufen an die Abrechnung — verschärft durch die Zentralisierung von Volumen auf weniger Standorte.

Eine Verlademeister-App lässt Mitarbeitende Sendungen als bereit markieren, Fotos und Anmerkungen hinzufügen und Lade-, Entlade- und Rückgabemomente scannen. Fahrer erhalten eine digitale Fahrtliste, Statusupdates laufen automatisch intern und extern, und Mehrwegverpackungen werden Teil des e-CMR-Fahrtdossiers statt eines separaten Papierprozesses.

Weniger Personal auf der Fläche, kürzere Warteschlangen an der Rampe und weniger Spitzendruck auf die Abrechnung. Der Verlademeister behält den Echtzeitüberblick, Fahrer erhalten einen klaren mobilen Ablauf, und Mehrwegverpackungen sind endlich Teil des digitalen Fahrtnachweises.

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Machen Sie aus Ihrer nächsten Sendung einen Nachweis.

Bringen Sie eine echte Fahrt in die Demo mit — wir zeigen Ihnen, wo der Nachweis heute verloren geht.